Sundgauer Hügelland und Vorberge - traditionelle Hügellandschaft

In den Kalkvorbergen zwischen Oberrheinebene und Vogesen haben sich – wie hier bei Westhalten – orchideenreiche Trockenrasen entwickelt.

Das Oberrheintal geht im Osten und Westen in sanfte Hügel über. Die traditionelle Bewirtschaftungsform erzeugte eine grosse Vielfalt an Kleinstrukturen und Lebensräumen.

Die Vorberge von Schwarzwald und Vogesen bestehen aus Kalk. Deshalb sind die Böden für den Weinanbau geeignet. Reben dominieren die Landschaft, vor allem im Markgräflerland, am Kaiserstuhl und im Elsass.

Auf den benachbarten Trockenwiesen findet sich eine artenreiche Fauna. Dazu gehören die Smaragdeidechse, die Schlingnatter, Vogelarten wie Wiedehopf, Neuntöter, Rotkopfwürger und Wendehals, zahlreiche Schmetterlings- und Heuschreckenarten sowie die Gottesanbeterin.

Die trockenen Wälder sind reich an Eichen und beherbergen auch kleinere lichtliebende Baumarten wie die Pimpernuss. Hier leben höhlenbrütende Singvögel, Rehe, Dachse, Füchse.

Im südlichen Bereich der elsässischen Seite geht die Rheinebene in die Lösslandschaft über. Dies sind die letzten Ausläufer des Sundgauer Hügellandes, dessen Böden fruchtbar und feucht sind. Das Gebiet ist von nährstoffreichen Teichen mit vielfältiger Tierwelt geprägt. Früher dienten die Teiche der Karpfenzucht, heute werden sie mehrheitlich von Freizeitanglern genutzt.

Der Schweizer Teil des Sundgauer Hügellands, nämlich das Bruderholz und die Gegend zwischen Allschwiler Wald und Biel-Benken, ist vielen Schweizern bekannt. Weniger bekannt sind dagegen entferntere Gebiete auf französischem Boden. Neben Flurteilen mit grossflächig einheitlicher Bewirtschaftung sind dort gut erhaltene alte Kulturlandschaften vorhanden, die auf Schweizer Seite längst verschwunden sind.

Die Gegend lässt sich am besten mit dem Velo erkunden (mit Tram Nr. 10 bis Flüh oder Rodersdorf).

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