Sanft gewelltes Leimental

Landskron

Westlich der kleinen Klus von Flüh erhebt sich steil der Landskronberg. Der Weg, welcher der Falllinie folgt, führt an Rebbergen vorbei. Bevor er scharf rechts nach Norden in den Wald führt, lohnt sich ein Blick hinter die Hecke auf einen bereits auf französischem Boden befindlichen Magerrasen. Darauf blühen im Mai zahlreiche seltene Pflanzen wie Esparsette, Wiesensalbei und die Witwenblume mit ihren blassvioletten Blütenständen.

Die Felsrippe auf dem Grat des Berges ist von den hoch aufgewachsenen Buchen verdeckt. Es finden sich jedoch immer noch typische Felsenbewohner zwischen den Moosen.

Die renovierte Schlossruine Landskron lockt auf die oberste Plattform, von wo ein prächtiger Ausblick ins Leimental und ins schweizerisch-sundgauische Lösshügelland möglich ist. Eindrücklich breitet sich im Norden der sanft ansteigende Lössrücken des Eggfelds zwischen Biel-Benken und Bättwil sowie Witterswil aus. Im Süden sind die hohen Falten des Juras mit dem höchsten Bergzug zwischen Blauen und Remel zu erkennen. Im Osten ist der Blick frei auf die Felsen des Hofstetter Köpflis mit seiner artenreichen Felskopfvegetation. Im September und Oktober beobachten von dort aus Ornithologen ziehende Vögel. Dabei wurden auch schon etliche Male Schwarzstörche gesichtet. Der Rückweg führt nach Leymen oder Flüh.

Die Ruine beherbergt eine Lebensgemeinschaft der Mauern mit Pflanzen wie dem Goldlack und Habichtskräutern, Arten, deren natürlicher Lebensraum die Felsen und Flühe sind.

Anreise: Von Basel mit Tram Nr. 10 bis Flüh oder Leymen.
Dauer: 1 Tag
Optimale Zeit: März bis Oktober

Blick von der Landskron in Leimental
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