Standhafter Fels in der Aue

Landschschaftsmarke: Isteiner Klotz

Wenig westlich des ehemaligen Fischerdorfs Istein befindet sich ein Felsen, der weit in die Rheinebene hineinragt und als weisser «Klotz» bereits von den höheren Stellen um Basel sichtbar ist.

Am Fuss des Felsens sind die Wasserstände verschiedener Hochwasser des 18. und 19. Jahrhunderts eingraviert. Nur von unten und mit einem Fernglas ist das Steppengras zu erkennen, das in den Trockenrasen auf den vordersten Bereichen des Felsens wächst.

Durch die Rebberge mit ihren eidechsenreichen Trockenmauern führt der Weg hinauf zu den Aussichtsplätzen, von denen man die ganze Rheinebene überblickt. Betrachtet man das Bild von Peter Birmann mit dem Blick vom Isteiner Klotz nach Basel, so wird hier bewusst, in welchem Ausmass die Rheinkorrektion durch Tulla die Landschaft verändert hat.

Auf dem Fels selbst entwickelten sich wärme- und trockenheitsliebende Lebensgemeinschaften mit beispielsweise Pimpernuss und Faserschirm sowie Sichelschrecke, Sägeschrecke und unter den Vögeln der Mauerläufer.

Anreise: Mit dem Auto oder Velo bis zum Parkplatz am nördlichen Dorfausgang Istein. Mit der Bahn bis Istein; oberhalb der Kirche vorbei durch die Rebberge auf den Klotz.
Dauer: ½ Tag
Optimale Zeit: März bis Oktober

> Karte (google maps)

Peter Birmann: Blick von Isteiner Klotz Richtung Basel, um 1819
.hausformat | Webdesign, TYPO3, 3D Animation, Video, Game, Print