Spezieller Name, besondere Aussicht: Hirnichopf

Blick vom Hirnichopf.

1024 m ist der Hirnichopf hoch. Beeindruckend ist die Sicht auf die Höhenzüge des stark gekammerten Faltenjuras, vorneweg die Hohe Winde und das Passwanggebiet. Richtung Westen zeichnet sich, im Herbst oft unter einer Nebeldecke, das Delsberger Becken ab. Wir befinden uns mitten im Schwarzbubenland, jenem solothurnischen Gebiet, das durch die Passwangkette vom restlichen Kanton getrennt ist.

Im gleich südwärts erkennbaren Lüsseltal liegt bei Beinwil seit über 900 Jahren ein Benediktiner Kloster. Talaufwärts, beim Weiler Neuhüsli, staute ein Bergsturz im Jahr 1598 die Lüssel zu einem See auf. Das über die Jahrhunderte wieder verlandete Gebiet steht unter Naturschutz. Über den Passwang wurde schon vor mindestens 500 Jahren eine Verbindung Richtung Mittelland angelegt. 1729 bauten die Solothurner die steile Passstrasse gar aus, um das lothringische Salz direkt in ihre Hauptstadt bringen zu können, ohne den leidigen Salzzoll an Basel bezahlen zu müssen.

An Sonntagen hallt heute der Verkehrslärm der Ausflügler herüber. Der Hirnichopf dagegen bleibt den Wanderern vorbehalten, die Stille suchen.

Ausgangspunkt: Zullwil, SO (Zug bis Laufen, Bus)
Endpunkt: Beinwil, SO (Bus bis Laufen, Zug)
Dauer: ca. 3 Stunden
Optimale Zeit: Frühling bis Herbst (Fernsicht)
Besonderes: fantastische Ruine Gilgenberg
Achtung: Der Weg führt über längere Zeit einer Felswand entlang.
Variante (steiler und etwas länger): Von Nunningen über den Nunningerberg zum Hirnichopf; weiter über den Meltingerberg (Restaurant) nach Meltingen. Der Abstieg nach Meltingen kann im Wald nass und rutschig sein. Am Meltinger Dorfbrunnen, bei der Postautohaltestelle, soll Meltinger Mineralwasser fliessen. Im Winter kann der Aufstieg von Nunningen aus mit Schneeschuhen begangen werden.

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