Die Stadt Basel – städtischer Naturreichtum

Kleinbasler Rheinufer. Rhein und Böschungen stellen einen wichtigen ökologischen Korridor dar.

Ausgedehnte Naturlandschaften findet man in der Stadt Basel keine, aber viele ökologische Nischen und grüne Flecken. Die grössten sind die Familiengärten und die Parkanlagen, die zum Teil beachtliche Naturwerte beinhalten. Das Basler Naturinventar dokumentiert, wo die meisten Naturwerte vorhanden sind.

Aufgrund ihrer kleinräumigen Heterogenität ist die Stadt insgesamt erstaunlich artenreich.

Überraschend steht von allen Grünanlagen der Botanische Garten beim Spalentor an erster Stelle. Naturkundlich besonders wertvoll sind ferner der Landschaftspark Gellertgut, der ausgedehnte Garten der Universitären Psychiatrischen Kliniken, der Friedhof am Hörnli sowie der Wolfgottesacker und natürlich der Zoologische Garten.

Wichtige natürliche Strukturen bilden in der Stadt Basel die Fliessgewässer. Spaziergänge entlang von Rhein, Birs und Wiese sind immer wieder erholsam und erlebnisreich. Am Ufer und in den Böschungen gedeihen interessante Pflanzen. Auf und über dem Wasser halten sich Wasservögel auf, und im Unterlauf der Wiese liegt ein national bedeutsamer Laichplatz der Fischart Nase.

Die wertvollsten Naturgebiete sind nicht immer die für die Erholung attraktivsten. Das biologisch bedeutendste Gebiet des Stadtkantons, das ehemalige Areal der Deutschen Bahn im Norden Basels, ist zudem öffentlich nur teilweise zugänglich.

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