Der grösste Obstgarten des Baselbiets

Panorama vom Hotel Bad Ramsach
Hof Unterer Ramsach: 1000 Hochstammobstbäume

Blühende Kirschen- und Zwetschgenbäume gehören zum Bild des Baselbiets und fehlen in keiner Tourismuswerbung. Besonders stark haben Hochstammbäume das Landschaftsbild des Tafeljuras geprägt. In den Dörfern hatte jedes Haus seinen Obstgarten. Die offene Landschaft wurde traditionell doppelt genutzt: mit Hochstammbäumen und Weiden oder Mähwiesen.

In diesem Lebensraum haben viele Vogelarten sowohl Bruthöhlen in den Bäumen als auch Nahrung auf den Wiesen gefunden. Wiedehopf, Steinkauz, Wendehals und Gartenrotschwanz waren häufige Bewohner. Noch in den Vierzigerjahren des vorigen Jahrhunderts standen die Bäume zu Tausenden über die Wiesen und Äcker verstreut. Heute finden wir die prächtigen Bäume nur noch in Hanglage. Von 750’000 Hochstammbäumen Mitte des letzten Jahrhunderts im Baselbiet sind nur noch 160’000 übriggeblieben.

Es gibt einen etwas versteckten Ort, an dem wir uns in die Blütezeit der Hochstämmer zurückversetzt fühlen. Unterhalb von Bad Ramsach am Wisenberg liegt der Hof Unterer Ramsach, mit seinen über 1000 Hochstammbäumen der vielleicht grösste Obstgarten des Baselbiets. Im Juli und August sind die Früchte dieser grandiosen Landschaft im Hofladen der Familie Buser erhältlich.

Ausgangspunkt: Station Sommerau des «Läufelfingerlis» (S9)
Endpunkt: Buckten, BL
Route: Entlang Erlebnispfad «Wisenbergwärts» über den Giessen (eindrücklicher Wasserfall im Chrintel) zum Bad Ramsach, dann zur Ruine Homburg und nach Buckten.
Dauer: ca. 2 Stunden
Optimale Zeit: für eine Bluestwanderung: Ende April - zum Kirschen essen: Juli, August
Einkehren: Kurhotel Bad Ramsach
Variante: Aufstieg zum Wisenberg und die grandiose Aussicht geniessen

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