Von Reigoldswil nach Bubendorf – durch eine Schlucht, über Hochebenen, vorbei an uralten Eichen

Wegbeschreibung

Reigoldswil – Rifenstein – Schlucht - Dorf Titterten – über den Hügel «Gugger» zum Arxhof – Eichenhain von Wildenstein – Bubendorf.

Diese Route führt von der Schuppenzone mit einzelnen isolierten Bergen, die dem Kettenjura vorgelagert sind, in den Tafeljura und zeigt exemplarisch die Verschiedenheit der Landschaften, so den markanten Kontrast zwischen der Schlucht entlang des Wegs zum Dorf Titterten und der oben anschliessenden Hochebene. Vielfältig sind insbesondere der Felsen und die Umgebung des Burgfelsens Rifenstein zwischen Reigoldswil und Titterten. Der Weg anschliessend an Titterten über den Hügel «Gugger», eine überschobene Masse der Schuppenzone, führt dann in den Tafeljura mit seinen flachen Hochebenen.

Oberhalb von Schloss Wildenstein sollte man unbedingt die teils über 500-jährigen Eichen genauer betrachten. Die Eichengestalten mit ihren dicken Seitenästen ziehen seit Jahrzehnten Menschen in ihren Bann. Je nach Position erscheinen sie anders. Die mächtigsten Bäume betrachtet man deshalb am besten aus verschiedenen Distanzen und Perspektiven. Zwischen Frühling und Herbst sind im Rasen unter den Eichen und auf den Eichen auch seltene Tiere und Pflanzen vorhanden, so im Herbst an den Stämmen ein sehr gross werdender Pilz, der Getropfte Schillerporling.

Anreise: mit dem Bus ab Liestal nach Reigoldswil; die gleiche Buslinie fährt ab Bubendorf zurück nach Liestal
Dauer: ganzer Tag
Optimale Zeit: alle Jahreszeiten; der Eichenhain von Wildenstein darf nur im Winterhalbjahr betreten werden
Variante: Empfehlenswert ist auch der Weg von Titterten zum Aussichtspunkt «Chastelenflue»; von dort kann man auf einem Rundweg nach Reigoldswil zurückkehren.
Literaturhinweis: Reihe «Natur im Baselbiet, Exkursionsführer durch Naturschutzgebiete des Kantons Basel-Landschaft», Heft 3 «Wildenstein»

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