Allschwiler Wald

Allschwiler Wald: Die dicken Bäume sind fast alles Eichen, bei den dünneren ist die früher zur Brennholznutzung geförderte Hagebuche stark vertreten.

Der Ausflug führt ins Sundgauer Hügelland. Der fast die ganze Gegend bedeckende Löss prägt diese Landschaft. Die landschaftliche und lebensräumliche Vielfalt grosser Teile des Sundgauer Hügellands ist eher gering, und doch bietet gerade dieser Teil dem Naturinteressierten viel.

Lösslehmböden sind eher feucht und nährstoffreich; in Mulden neigen sie zur Vernässung. Dort stockt im Allschwiler Wald der Traubenkirschen-Eschenwald. Auch der Allschwiler Wald hat einen hohen Eichenanteil, der hier, wie in den Langen Erlen, auf die frühere Waldwirtschaft zurückgeht. In neuer Zeit werden wieder Eichen gefördert, doch brauchen diese über hundert Jahre, bis sie so gross sind, dass sie spezifischen Pilz-, Flechten- und Insektenarten eine Lebensgrundlage bieten können.

Am attraktivsten ist auch dieser Wald zwischen März und Ende Mai. Wegen der guten Wasserversorgung ist die Krautschicht üppig ausgebildet, so zeigt sich im Frühling der Waldboden fleckweise voller gelber Blüten des Gold-Hahnenfusses.

Auf Binninger Seite befindet sich in einer Lichtung die Biotopanlage Herzogenmatt, ein Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung. Sehenswert ist ferner das Mülitäli; dort wurden in neuerer Zeit Laichgewässer für Amphibien angelegt.

Variante: Im Anschluss den Weg entlang der Landesgrenze bis nach Biel-Benken wählen.

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