Niederwald im Grenzgebiet

Dichter Niederwald im Pfaffenholz zwischen Biel-Benken und Neuwiller.

Biel-Benken / Neuwiller
Der Wald im Grenzbereich der beiden Gemeinden Biel-Benken und Neuwiller zeigt, wie sich die Bewirtschaftung auf die Struktur des Bestandes auswirkt. Von der Landstrasse zwischen den beiden Gemeinden gehen nach Westen Feldwege ab, die zuerst durch das Landwirtschaftsgebiet “Ufem Berg” mit Ackerland und Intensivobstanlagen führen.

Auf mehreren Wegen ist im Waldstück Pfaffenholz ein Grenzübertritt möglich. Mit dem Wechsel ins Nachbarland wechselt auch die Bewirtschaftungsform des Waldes. Im Pfaffenholz ist erkennbar, dass die Bäume früher noch als Niederwald bewirtschaftet wurden. Dies sieht man an den Stockausschlägen, bei denen mehrere kleine Stämme aus einem zuvor angeschnittenen Wurzelstock spriessen. Bei dieser in der Schweiz seltenen Bewirtschaftungsform werden die Bäume auf kleineren Flächen alle 15 bis 25 Jahre gefällt und vorwiegend als Brennholz genutzt. In den benachbarten Wäldern auf Schweizer Gebieten wie im Hasenbaum oder Ischlag hat der Wald mit den grossen Buchen und einigen vereinzelten Eichen eine viel längere Umtriebszeit von 30 bis 50 Jahren. Die Bäume werden bedeutend höher und die Stämme dicker.

Anreise: Mit der Buslinie Nr. 60 nach Biel-Benken.
Dauer: 1/2 Tag
Optimale Zeit: Ganzes Jahr
Variante: Spaziergang weiterführen nach Schönenbuch, von dort mit Bus nach Basel.

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