Wartenberg, Muttenz

Der Wartenberg ist ein isolierter vorgeschobenen Kalksteinberg. Die meisten Leute zieht es zu den drei Ruinen, wobei die mittlere eine grandiose Rundsicht bietet.

Lohnenswert ist auch ein Vergleich des Waldes auf der Nord- und der Südseite. Während die Nordseite, aufgrund des Vorkommens von Sommerlinde und Bergahorn, an einen Linden-Ahorn-Wald erinnert, sind die Bäume an der Südseite dünner und zumeist krumm gewachsen. Hier stockt ein Seggen-Buchenwald, der an den steinigsten Stellen sogar Elemente des Flaumeichenwalds aufweist.

An den Wald schliesst auf der Südseite in Richtung Egglisgraben ein strukturell vielfältiger Rebhang an. Unsere Rebhänge sind biologisch interessant, weil zwischen den Rebparzellen extensiv bewirtschaftete Gartenareale liegen. Bestimmte Wiesen blieben seit Jahrzehnten ungedüngt, darin gedeihen klassische Arten der Blumenwiesen, wie die Feld-Witwenblume.

Auf Mäuerchen leben Mauereidechsen, an grasigen Böschungen Zauneidechsen. Von den Vögeln ist die Zaunammer zu erwähnen, ein Mittelmeervogel, der bei uns nur optimal besonnte Gebiete bewohnt. Im April blüht in einigen Parzellen in grosser Zahl die gelbe geschützte Weinberg-Tulpe. 

Wartenberg-Südseite mit Rebparzellen, Obstbäumen, Hecken und ungedüngten Blumenwiesen.
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