Chrischonatal: Oase der Ruhe

Von der Chrischona geniesst man bei klarem Wetter eine schöne Sicht auf den Jura und in die Alpen. Vom Basler Hausberg führen mehrere Wege nach Norden ins abgeschirmte Chrischonatal. Verblüfft nimmt man unweit der Agglomeration Basel die Stille dieser Landschaftskammer wahr.

Biologisch bedeutsam ist die Magerwiese zuunterst entlang des Waldrands auf der Landesgrenze. Im Mai blühen darin Pflanzen wie der Grosse Ehrenpreis. Besonders blütenreich ist die Wiese im Spätsommer, wenn Saumarten wie der Wilde Majoran aufgekommen sind.

Der Blütenreichtum zieht viele Insekten an. Anfang August können hier in wenigen Stunden zwanzig Tagfalterarten beobachtet werden, für den Stadtkanton eine grosse Zahl. Naturkundlich Interessierte halten sich hier gerne ein paar Stunden auf. Immer wieder entdeckt man andere Tiere, zum Beispiel Zauneidechsen am Waldrand.

Weiter führt ein Weg nach Inzlingen oder durch den nördlichen Teil des Ausserbergs hinab ins Autal zur grossen Biotopanlage «In der Au». Weiher bedeuten für die lokale Tier- und Pflanzenwelt immer eine Bereicherung. Im März halten sich am Rand der Weiher viele Grasfrösche und Erdkröten auf. Im Sommer sind Wasser- und Uferpflanzen voll entwickelt.

Auch hier lohnt sich eine Rast. Beobachtet man aufmerksam, was sich im Wasser bewegt, erspäht man unter anderem Stichlinge (ein Kleinfisch), Grünfrösche und regelmässig auch die Ringelnatter. Über zwanzig Libellenarten wurden an diesem Ort festgestellt.

Anreise: mit dem BVB-Bus ab Bettingerstrasse, Riehen, auf die Chrischona
Dauer: halber bis ganzer Tag
Optimale Zeit: zwischen März und August.

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