Kühl-romantisches Tobel

Buchswald in Grenzach-Wyhlen

Am höchsten Punkt des Kantons Basel-Stadt bei St. Chrischona entspringen die Quellen, deren Wasser im Lauf von Jahrhunderten den Rustelgraben oder Wilengraben, wie er auf der Schweizer Seite heisst, geformt haben. Das Tal ist im oberen Bereich so steil, dass stellenweise Wasserfälle entstehen. Am gesamten Lauf des Ruschbachs treten immer wieder Quellen auf.

Der Weg folgt dem Bach vom Schweizer Gebiet bis nach Grenzach mal auf der linken, mal auf der rechten Seite des Gewässers. Abschnittweise lockert sich der hohe Buchenwald etwas auf.

Im sehr feuchten Boden an den Flanken des Grabens bildet der immergrüne Winterschachtelhalm einen dichten Bestand im Unterwuchs und gibt dem Tal ein eigenartiges Gepräge. Zur Lebensgemeinschaft der Bäche, zu der auch die Feuersalamander-Larven gehören, kommen deshalb noch typische Quellenbewohner hinzu. Neben vielen Köcherfliegenarten wird dazu auch die Gestreifte Quelljungfer gezählt, eine Grosslibelle, deren Larven vier bis fünf Jahre eingegraben im feinen Geschiebe der Quellen leben. Auch die nahe verwandte Zweigestreifte Quelljungfer kommt am Ruschbach vor. Doch sie bevorzugt Stellen, an denen der Wald etwas aufgelockert ist. Am Ausgang des Tälchens treten im Unterwuchs des Walds auch Buchssträucher hinzu, die gegen das Grenzacherhorn hin noch viel dichter werden. 

Anreise: Mit dem Bus nach Wyhlen oder nach St. Chrischona.
Dauer: ½ Tag
Optimale Zeit: März bis Oktober

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