Grosse Vielfalt

Blick von der Geissfluh auf den Ankenballen und den kleinen Ankenballen (links).

Die Region Basel ist reich an verschiedenen Lebensräumen und Landschaftstypen. Diese sind Abbild der einzelnen geologischen Einheiten. Regionen mit grossräumig gleicher Geologie, wie Teile des Schweizer Mittellands, sind demgegenüber in Bezug auf die Biotopvielfalt einheitlicher.

Die Wasser durchlässigen Kalksteine im Jura und die Schotterböden der Talebenen begünstigen zusammen mit dem milden Klima die Herausbildung trockener und warmer Lebensräume. So zeichnet sich die Region Basel besonders durch wertvolle trockene Lebensräume sowohl in den offenen Landschaften (Magerrasen und Ruderalfluren) wie auch im Wald aus (Felsen, Trockenwälder) aus. Etliche dieser Gebiete sind von nationaler, einige sogar von internationaler Bedeutung.

Die im Schweizer Mittelland biologisch wertvollsten Gebiete, Seeufer und Riedgebiete, findet man in der Umgebung Basels aus geologischen und klimatischen Gründen dagegen nur kleinflächig und lokal.

Auch fehlen hier hochalpine Lebensräume. Die Gebirge erreichen um Basel bloss Mittelgebirgshöhe. Doch sind hier die Unterschiede bei den Lebensräumen je nach Höhenstufe von den Ebenen bis zu den höchsten Gipfeln ebenfalls sehr ausgeprägt.

Die vorgestellten Lebensräume zeigen in wenigen Worten die breite Palette sehr unterschiedlicher Biotope der Region Basel auf. Manche sind grossflächig ausgebildet, andere dagegen streng lokalisiert und bloss kleinräumig.

Aufgrund der günstigen zentraleuropäischen Binnenlage am Rand unterschiedlicher Grosslandschaften und des Vorhandenseins mehrerer grosser Fliessgewässer sind Einflüsse weit entfernter Gebiete verschiedener Himmelsrichtungen vorhanden. Die Region Basel beheimatet mediterrane, östliche und alpine Tier- und Pflanzenarten.

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