Hochmoore, Wald- und Hangmoore

Mooriger Waldweiher „Im Bärenfels“, Arisdorf.

Speziallebensräume wie Moore sind in der Region Basel aus geologischen und klimatischen Gründen selten.

Hochmoore werden zur Hauptsache von Torfmoosen aufgebaut. Ihre gewölbte Oberfläche hat keinen Kontakt mehr zum mineralischen Untergrund. Wegen der Nährstoffarmut haben einige spezifische Hochmoorpflanzen wie die Sonnentauarten Stategien zur zusätzlichen Nährstofffgewinnung entwickelt. Hochmoore gibt es bei uns nur im Schwarzwald.

Ihnen stehen die Flachmoore gegenüber, von denen mehrere Typen existieren.

Waldmoore im Form von Schwarz-Erlenbruchwäldern sind lokal auf Älterem Deckenschotter entstanden und im Jura an einzelnen Stellen mit austretendem Quellwasser Kalkflachmoore. Typische Arten dieser Hangmoore sind u. a. Breitblättriges Wollgras und Davalls-Segge.

  • Hochmoor „Tiefenhäuserner Moos“: mit der DB bis Waldshut, dann mit Bus (SBG) Richtung St. Blasien bis Abzweigung Ober-/Unterweschnegg; siehe Exkursionsführer von Huovinen u. Schläpfer „Die Pflanzenwelt der Region Basel“
  • Waldmoore (Typus Schwarz-Erlenbruchwald) in den Gebieten „Im Bärenfels“, Arisdorf, und im Olsberger Wald (Koordinaten 626.0/265.4; von Rheinfelden aus zu erreichen)

Literaturhinweise: Exkursionsführer Huovinen u. Schläpfer „Die Pflanzenwelt der Region Basel“; Exkursionsführer Heft 10 der Reihe „Natur im Baselbiet“ von Roland Lüthi

 

 

.hausformat | Webdesign, TYPO3, 3D Animation, Video, Game, Print