Keine Entwarnung beim Artenschutz

Ophrys holosericea (Hummel-Ragwurz) auf der Blauenweide.

In der Schweiz leben schätzungsweise 50'000 Pflanz-, Tier- und Pilzarten. Von den zwölf Prozent erfassten Arten sind etwa die Hälfte zumindest potentiell gefährdet. Ein Drittel der Blütenpflanzen und Farne sind bedroht oder verschwunden. Bei den Tieren stehen heute fast die Hälfte der untersuchten Tierarten auf Roten Listen.

Am stärksten gefährdet sind in der Schweiz Reptilien sowie Amphibien, da ihnen die geeigneten Lebensräume genommen wurden. Auch die Lebensbedingungen für Vögel haben sich in letzter Zeit im Kulturland und in den Feuchtgebieten weiter verschlechtert.

Die zunehmende Zersiedelung, Tourismusaktivitäten oder der Ausbau der Verkehrsinfrastrukturen üben Druck auf die Artenvielfalt aus.

Erstes Ziel im Artenschutz ist es, Lebensräume zu erhalten und zu verbessern. Deshalb sind zahlreiche Aktivitäten, etwa im Bereich Raumplanung oder Gewässeraufwertung relevant für den Erhalt unserer Tier- und Pflanzenvielfalt.

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