Rheinhattan: ein Shangrhein auf Kosten der Natur?

Aus dem Areal des Hafens Klybeck, wo heute Altglasberge und Tankanlagen stehen, soll dereinst ein neues Stadtquartier für 4000 Einwohner entstehen. Das Vorhaben ist raumplanerisch sinnvoll, da bereits genutzter und gut erschlossener Raum entwickelt wird.

Kummer macht der Ersatzstandort für den Klybeck-Hafen. Er soll auf dem ehemaligen Rangierareal der Deutschen Bahn entstehen. Beim DB-Rangierareal handelt es sich wohl um das wichtigste Naturobjekte des Kantons. Es ist von nationaler Bedeutung und im Bundesinventar der Trockenwiesen und -weiden (TWW, siehe Link) aufgenommen. Das Objekt ist eine so genannte Singularität mit einzigartigen Eigenschaften. Zahlreiche Insektenarten und mehrere hundert Blütenpflanzen finden hier Lebensraum.

Der Ersatzhafen auf dem ehemaligen DB-Gelände ist gemäss TWW-Verordnung nur möglich, falls unmittelbare Standortgebundenheit besteht. Dies bedingt eine Variantenprüfung (F, D, jetziger Standort u.a.). Danach muss eine Güterabwägung (z.B. überwiegend öffentliches Interesse von nationaler Bedeutung) vorgenommen werden. Auf jeden Fall muss ökologischer Ersatz geschaffen werden.

Der WWF Region Basel hat dazu bereits zahlreiche Gespräche und Verhandlungen geführt.

> Beschreibung Naturareale in Basel Nord
> Beschreibung der Ruderalflächen im Naturinventar (PDF)
> Karte Naturobjekte im Basler Naturinventar (PDF) (Die grosse rote Fläche im Norden ist das DB-Rangierareal)
> Stadtplankarte des Naturinventars (Informationen durch Klick auf die Fläche)
> Bundesinventar der Trockenwiesen und -weiden (TWW)
> TWW-Verordnung (Art. 7)
> Beitrag Basellandschaftliche Zeitung


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