Flösserweiher im Bogental

Passwang, da denken wir an Juraweiden, Kuhglockengebimmel und Wiesen voller Gelber Enzian. Ziel unserer Wanderung von der Busstation Neuhüsli an der Passwangstrasse Richtung Ulmet ins Bogental ist aber ein Gewässer. Ein ganz spezielles Gewässer, das uns von einer längst vergangenen Nutzung erzählt.

Entlang der Lüssel nach Osten (vorbei am Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung "Sumpfwiese Neuhüsli") treffen wir kurz vor dem Hof Bogental auf einen Weiher. Der Bogentalweiher wurde um 1595 angelegt und diente bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts zum Flössen von Holz. Durch rasches Entleeren des Weihers konnte das Holz mit der Flutwelle via Lüssel und Birs bis nach Basel geflösst werden. Heute ist der Weiher ein wichtiges Laichgebiet für Amphibien. Statt Kuhglocken können wir hier noch das Läuten des «Glögglifrosches» hören, das Rufen der seltenen Geburtshelferkröte, das an ein fernes Glockenläuten erinnert.

Anreise: Zug S3 bis Station "Zwingen", Postauto bis Station "Beinwil SO, Neuhüsli"
Dauer: 1.5 Stunden
Länge: 6.3 km
Auf-/Abstiege: 139 m/139 m
Optimale Zeit: zur Fortpflanzungszeit im Frühjahr

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