Viel Leben im Wasser

Beim Artenschutz für Fische ist neben der Verbesserung der Gewässerqualität die Renaturierung der Fliessgewässer vordringlich. Zur Renaturierung der Birs unterstützt der WWF Region Basel das REP Birs - er möchte aber eine raschere Umsetzung, d.h. die Beseitigung von Hindernissen, damit die Fischdurchgängigkeit gewährleistet werden kann. Denn Wanderfische müssen auch bis zu uns gelangen können. Deshalb hat der WWF Region Basel beim Kraftwerk Kembs interveniert.

Der WWF Schweiz verfolgt ein nationales Nasenprojekt, das auch unsere Region betrifft. Diese vom Aussterben bedrohte Fischart hat bedeutende Laichgründe in Wiese und Birs. Mit dem Projekt Riverwatch setzt sich der WWF gemeinsam mit freiwilligen Riverwatchern für die Aufwertung der Flusslandschaft in der Schweiz ein und erarbeitet mit Behörden Projekte für Revitalisierungen. Flüsse und Bäche sollen wieder lebendiger und artenreicher werden. 

Ein bereits altes Anliegen ist die Rückführung des Lachses in unsere Gewässer (Projekt Lachs Comeback, WWF CH). Solange aber Wanderhindernisse bestehen bleiben, noch von den Fischen umgangen werden können, die Restwassermengen zu knapp bemessen sind und kaum Geschiebezufuhr zugelassen wird, werden sich die Chancen für eine Wiederansiedlung der Lachse kaum realisieren lassen. Das Ziel, dass der Lachse im Jahr 2020 wieder nach Basel schwimmen kann, wurde verfehlt. Die Fischgängigkeit dem Rhein aufwärts bis nach Basel ist noch nicht gewährleistet - als neues Ziel wird das Jahr 2027 angestrebt. Hoffen wir, dem "Laggs" möge schon früher der Weg frei gemacht werden.

Thomas Huber

Aktualisiert von Nora Kaiser-Hungerbühler, Stand 2021

.hausformat | Webdesign, TYPO3, 3D Animation, Video, Game, Print