Wachstum nach innen - statt in die Fläche

Siedlungsentwicklung nach innen, haushälterischer Umgang mit dem Boden, Schutz der Landschaften vor Verschandelung, Platz für die Natur. Dies sind vier Grundsätze der nachhaltigen Raumplanung, welche der WWF Region Basel umzusetzen versucht.

Dies hat nichts mit Verhinderung oder einem Ballenberg-Museum im Baselbiet zu tun. Denn es besteht ein immenses Nutzungspotential im bereits überbauten Gebiet - im Land-, aber auch im Stadtkanton.

Wer verdichtet, muss die Arbeits- und Wohnqualität im Auge behalten und die Natur beachten: Dies tun der WWF Region Basel, indem er verschiedene Freiraum- und Parkprojekten unterstützt hat und sich für den Erhalt der Grün- und Erholungsflächen einsetzt.

Regionaler Naturpark, Allschwiler Schiessstand, Landhof, CentralParkBasel, Stadtrandentwicklungen Ost und Süd.

WWF Region Basel: Ja zu «Volta Nord»

Der WWF Region Basel hat die Ja-Parole für die baselstädtische Abstimmung vom 25. November 2018 über den Bebauungsplan «Volta Nord» beschlossen.

Mit der Überbauung auf dem Lysbüchel-Areal soll Raum für 2000 bis 3000 Arbeitsplätze und neuer Wohnraum für bis zu 1900 Einwohnerinnen und Einwohner geschaffen werden. Heute gibt es auf dem Areal rund 500 Arbeitsplätze. Entlang der Eisenbahnlinie wird ein Grüngebiet mit einer Naturschutzzone von mindestens 12ʼ500 Quadratmetern ausgeschieden. So lässt sich eine quantitativ relevante sowie ökologisch verträgliche Arealentwicklung im städtischen Kernraum realisieren. Zudem ist das Gebiet gut mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen.

Sinnvolle Verdichtung
Der WWF Region Basel hatte sich in der Referendumsabstimmung über die Stadtrandentwicklungen Süd (Bruderholz) und Ost (Familiengärten Richtung Riehen/Grenzach) gegen die Verbauung von Grünflächen gewandt und die Entwicklung unternutzter Flächen auf Industrie- und Infrastrukturareal empfohlen. In diesem Sinne unterstützt der WWF Region Basel die Lysbüchel-Vorlage. Er hatte sich seinerzeit auch in der Volksabstimmung für die Erlenmatt-Überbauung ausgesprochen, wo gleichfalls Naturschutzflächen als ökologischer Ersatz ausgeschieden wurden.

Auf Stadtboden bestehen über hundert Hektaren Umnutzungsgebiet – neben dem Lysbüchel-Areal sind dies das Klybeck-, das Wolf-, das Dreispitzgebiet sowie Teile des Hafenareals. Eine Bebauung von Grünflächen steht für den WWF Region Basel deshalb ausser Diskussion.

2. Oktober 2018

-> Parlamentsunterlagen
-> www.javoltanord.ch

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