Am Walkeweg: Natur kommt zu kurz

Der WWF Region Basel unterstützt Vorhaben der Verdichtung und Umnutzung.

Damit kann der Zersiedlung entgegengewirkt und die Mobilität zwischen Arbeits- und Wohnort reduziert werden. Er hat entsprechende Planungen (z.B. Lysbüchel in Basel) konstruktiv begleitet.

Doch die Natur muss auch bei solchen Vorhaben angemessen berücksichtigt werden. Gerade, wenn es sich um für die Region wichtige Lebensräume mit Vernetzungscharakter handelt. In diesem Sinne hat der WWF Region Basel zum Vorhaben «Am Walkeweg» in Basel Einsprache erhoben, wo in der aktuellen Planung die Natur noch zu kurz kommt.

Das Areal soll äusserst dicht bebaut werden. Flächen, die zwar als Naturschutzzone ausgewiesen werden, sollen dabei zu zwanzig Prozent als Weg- und Parkierflächen genutzt werden können. Dies widerspricht dem Charakter der Naturschutzzone. Weiter ist die Frage offen, wo der gemäss Bebauungsplan verlangte ökologische Ersatz für den Bau auf dem benachbarten Irène Zurkinden-Platz geschaffen werden soll.

Wir gehen konstruktiv an die Frage und sehen durchaus Potenzial für angemessenen ökologischen Ersatz – zum Beispiel auf dem unmittelbar benachbarten Wolfgottesacker, einem Naturparadies, das noch immer nicht unter Schutz steht. Überhaupt können wir die Argumentation aus der Verwaltung, es könne kaum mehr Raum für Naturersatz im Stadtkanton gefunden werden, nicht nachvollziehen. Unser Vorschlag, eine entsprechende Findungsgruppe, für die Suche nach Ersatzmöglichkeiten einzurichten, wurde leider abgelehnt.

April 2020

> Einsprache

 

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