Petition: Herzstück Basel.

Der WWF Region Basel unterstützt die Petition Herzstück Basel.

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Das Herzstück Basel – die noch fehlende Schienenverbindung im Zentrum des Bahnknotens Basel

  • schafft Direktverbindungen dank Durchmesserlinien und intelligenter Verknüpfung der Zulaufstrecken
  • entlastet durch den neuen Bahnhof Basel Mitte mit geschätzten 50 000  Reisenden pro Tag sowohl die Bahn­höfe wie auch das Tramnetz
  • stärkt die Innerstadt
  • nützt Land, Stadt und der Wirtschaft in der Dreiländerregion
  • ermöglicht Taktverdichtungen zwischen Zentrum und Region
  • schafft Kapazitäten für rund 70% mehr Bahnpassagiere in der Region bis 2040
  • bringt Zeitersparnisse
  • erschliesst das wichtige Entwicklungsgebiet Klybeck
  • entlastet die Strassen vom Pendlerverkehr
  • sorgt gesamtschweizerisch für mehr Fahrplanstabilität

All dies gehört zu einem zeitgemässen S-Bahn-System, mit dem die anstehenden Verkehrsprobleme in der Region gelöst werden können.

Wir fordern nichts Ungewöhnliches: In anderen Schweizer Städten und Agglomerationen sind S-Bahn-Systeme mit Durchmesserlinien seit Jahren selbstverständlich; Zürich hat 2015 bereits die zweite Durchmesserlinie in Betrieb genommen. Dank der Zürcher S-Bahn hat der Autoverkehr an der Stadtgrenze Zürich seit 1990 trotz boomender Wirtschaft nicht mehr zugenommen! Der S-Bahn-Verkehr hat sich dagegen mehr als verdoppelt.

https://bahnknoten-basel.ch/index.html

Vier neue Weiher

Amphibienweiher Toggessenmatten. Umgebungsarbeiten und Bepflanzung folgen.

Am Siedlungsrand von Ettingen, beim Marchbach in Richtung Therwil, baut der Naturschutzverein Ettingen eine neue Weiheranlage. Sie passt ideal in die grossräumige Vernetzung von Feuchtlebensräumen. Der WWF Region Basel unterstützt die Schaffung der vier Amphibienweiher mit 3000 Franken.

Damit wird bedrohten Amphibienarten ein Stück Lebensraum zurückgegeben. Als Zielarten vorgesehen sind unter anderem Kreuzkröte, Laubfrosch, Erdkröte, Grasfrosch, Geburtshelferkröte. Zudem soll die Ringelnatter durch Kleinstrukturen und geeignete Landlebensräume neuen Raum erhalten. Eine artenreiche Blumenwiese und Staudenflur schaffen attraktive Nahrungsgrundlagen und Nistplätze für Vögel.

Das Naturschutzgebiet ist teilweise für Besucher begehbar. Das Areal ist im Besitz der Einwohnergemeinde und als Naturschutzgebiet ausgeschieden. Die Gemeinde unterstützt den Bau und gewährleistet den Unterhalt.

Unterstützung dank WWF-Mitgliedern
2017 hatten wir bei den WWF-Mitgliedern der Region einen Spendenaufruf für einen Weiher und eine Wildbienenwand im Tierpark Lange Erlen gemacht. Es kamen 13ʼ000 Franken über die für das Lange-Erlen-Projekt benötigten Mittel hinaus zusammen. Der Beitrag für das Weiherprojekt in Ettingen stammt aus den daraus gebildeten WWF-Rückstellungen für Amphibienprojekte.

Nebenbei: Die Wildbienenwand im Tierpark Lange Erlen musste abgebaut werden. Sie wird im Frühling bei der neuen Wisentanlage wieder aufgestellt.

Oktober 2018

WWF Region Basel: Ja zu «Volta Nord»

Der WWF Region Basel hat die Ja-Parole für die baselstädtische Abstimmung vom 25. November 2018 über den Bebauungsplan «Volta Nord» beschlossen.

Mit der Überbauung auf dem Lysbüchel-Areal soll Raum für 2000 bis 3000 Arbeitsplätze und neuer Wohnraum für bis zu 1900 Einwohnerinnen und Einwohner geschaffen werden. Heute gibt es auf dem Areal rund 500 Arbeitsplätze. Entlang der Eisenbahnlinie wird ein Grüngebiet mit einer Naturschutzzone von mindestens 12ʼ500 Quadratmetern ausgeschieden. So lässt sich eine quantitativ relevante sowie ökologisch verträgliche Arealentwicklung im städtischen Kernraum realisieren. Zudem ist das Gebiet gut mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen.

Sinnvolle Verdichtung
Der WWF Region Basel hatte sich in der Referendumsabstimmung über die Stadtrandentwicklungen Süd (Bruderholz) und Ost (Familiengärten Richtung Riehen/Grenzach) gegen die Verbauung von Grünflächen gewandt und die Entwicklung unternutzter Flächen auf Industrie- und Infrastrukturareal empfohlen. In diesem Sinne unterstützt der WWF Region Basel die Lysbüchel-Vorlage. Er hatte sich seinerzeit auch in der Volksabstimmung für die Erlenmatt-Überbauung ausgesprochen, wo gleichfalls Naturschutzflächen als ökologischer Ersatz ausgeschieden wurden.

Auf Stadtboden bestehen über hundert Hektaren Umnutzungsgebiet – neben dem Lysbüchel-Areal sind dies das Klybeck-, das Wolf-, das Dreispitzgebiet sowie Teile des Hafenareals. Eine Bebauung von Grünflächen steht für den WWF Region Basel deshalb ausser Diskussion.

2. Oktober 2018

-> Parlamentsunterlagen
-> www.javoltanord.ch

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