Laufen für die Eisbären und das Klima

WWF-Läufe machen Spass. Sie sensibilisieren Kinder und Jugendliche für Umweltthemen und ermöglichen ihnen, sich aktiv für die Natur einzusetzen.

Möchten Sie als Lehrerin oder als Lehrer mit Ihrer Klasse oder dem ganzen Schulhaus einen Lauf durchführen? Dann melden Sie sich bei uns. Wir unterstützen Sie gerne.

Teilnehmenden Klassen bietet der WWF einen kostenlosen Schulbesuch zum Thema.

Auskunft und Anmeldung: Nina Pfister, nina.pfisternoSpam@wwf.noSpamch, 044 297 23 62

Weitere Infos unter: www.wwf.ch/de/aktiv-werden/laufen-fuer-den-wwf

Natur- und Naherholungsraum erhalten!

Der WWF Region Basel unterstützt das Referendum gegen die Richtplananpassung Langmattstrasse, Oberwil

Der Landrat hat ein erstes Strassenprojekt „Langmattstrasse“ abgelehnt, die Strasse aber im Kantonalen Richtplan eingetragen. Das zwingt die Behörde, ein neues, aber ebenso unsinniges Projekt zu erarbeiten. Unterschreiben Sie das Referendum.

  • Das Gebiet «Wilmatt» ist der letzte grüne Gürtel zwischen Therwil und Oberwil. Dieses Naherholungsgebiet würde durch die geplante Kantonsstrasse zerstört.
  • Der beliebte Fuss- und Veloweg entlang des geschützten Ufers des Marbachs würde massiv an Attraktivität verlieren.
  • Das 260 Meter lange Strassenstück würde viele Millionen Franken kosten, hätte aber praktisch keinen Nutzen. Nur 400 Meter weiter besteht eine gleichwertige parallele Verbindung. Die neue Strasse ist unnötig.
  • Der Kanton selber schreibt, dass die Ortszentren von Oberwil und Therwil kaum entlastet würden. Den Eingriff in die Landschaft bezeichnet er als erheblich.
  • Die Gemeindeversammlung Oberwils hat die Strasse bereits fünfmal abgelehnt.
  •  Nur die Ablehnung des Richtplaneintrags macht nachhaltige Lösungen möglich.

    www.6x-nein-langmattstrasse.jimdofree.com 

Petition: Herzstück Basel.

Der WWF Region Basel unterstützt die Petition Herzstück Basel.

Hier unterschreiben oder den Unterschriftenbogen herunter laden.

Das Herzstück Basel – die noch fehlende Schienenverbindung im Zentrum des Bahnknotens Basel

  • schafft Direktverbindungen dank Durchmesserlinien und intelligenter Verknüpfung der Zulaufstrecken
  • entlastet durch den neuen Bahnhof Basel Mitte mit geschätzten 50 000  Reisenden pro Tag sowohl die Bahn­höfe wie auch das Tramnetz
  • stärkt die Innerstadt
  • nützt Land, Stadt und der Wirtschaft in der Dreiländerregion
  • ermöglicht Taktverdichtungen zwischen Zentrum und Region
  • schafft Kapazitäten für rund 70% mehr Bahnpassagiere in der Region bis 2040
  • bringt Zeitersparnisse
  • erschliesst das wichtige Entwicklungsgebiet Klybeck
  • entlastet die Strassen vom Pendlerverkehr
  • sorgt gesamtschweizerisch für mehr Fahrplanstabilität

All dies gehört zu einem zeitgemässen S-Bahn-System, mit dem die anstehenden Verkehrsprobleme in der Region gelöst werden können.

Wir fordern nichts Ungewöhnliches: In anderen Schweizer Städten und Agglomerationen sind S-Bahn-Systeme mit Durchmesserlinien seit Jahren selbstverständlich; Zürich hat 2015 bereits die zweite Durchmesserlinie in Betrieb genommen. Dank der Zürcher S-Bahn hat der Autoverkehr an der Stadtgrenze Zürich seit 1990 trotz boomender Wirtschaft nicht mehr zugenommen! Der S-Bahn-Verkehr hat sich dagegen mehr als verdoppelt.

https://bahnknoten-basel.ch/index.html

Vier neue Weiher

Amphibienweiher Toggessenmatten. Umgebungsarbeiten und Bepflanzung folgen.

Am Siedlungsrand von Ettingen, beim Marchbach in Richtung Therwil, baut der Naturschutzverein Ettingen eine neue Weiheranlage. Sie passt ideal in die grossräumige Vernetzung von Feuchtlebensräumen. Der WWF Region Basel unterstützt die Schaffung der vier Amphibienweiher mit 3000 Franken.

Damit wird bedrohten Amphibienarten ein Stück Lebensraum zurückgegeben. Als Zielarten vorgesehen sind unter anderem Kreuzkröte, Laubfrosch, Erdkröte, Grasfrosch, Geburtshelferkröte. Zudem soll die Ringelnatter durch Kleinstrukturen und geeignete Landlebensräume neuen Raum erhalten. Eine artenreiche Blumenwiese und Staudenflur schaffen attraktive Nahrungsgrundlagen und Nistplätze für Vögel.

Das Naturschutzgebiet ist teilweise für Besucher begehbar. Das Areal ist im Besitz der Einwohnergemeinde und als Naturschutzgebiet ausgeschieden. Die Gemeinde unterstützt den Bau und gewährleistet den Unterhalt.

Unterstützung dank WWF-Mitgliedern
2017 hatten wir bei den WWF-Mitgliedern der Region einen Spendenaufruf für einen Weiher und eine Wildbienenwand im Tierpark Lange Erlen gemacht. Es kamen 13ʼ000 Franken über die für das Lange-Erlen-Projekt benötigten Mittel hinaus zusammen. Der Beitrag für das Weiherprojekt in Ettingen stammt aus den daraus gebildeten WWF-Rückstellungen für Amphibienprojekte.

Nebenbei: Die Wildbienenwand im Tierpark Lange Erlen musste abgebaut werden. Sie wird im Frühling bei der neuen Wisentanlage wieder aufgestellt.

Oktober 2018

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