Generalversammlung 2020 mittels brieflicher Abstimmung

Gestützt auf die aktuelle COVID-19-Verordnung (COVID-19) sind öffentliche oder private Veranstaltungen, einschliesslich Vereinsaktivitäten verboten.

Um den statutarischen Verpflichtungen nachzukommen (die Generalversammlung muss bis Ende Mai 2020 abgehalten werden), besteht gestützt auf Art. 6a COVID-19 seit dem 17. März 2020 die Möglichkeit, die GV schriftlich durchzuführen.

Der Vorstand des WWF Region Basel hat deshalb beschlossen, die vorgesehene Mitgliederversammlung nicht wie vorgesehen am Dienstag, 28. April, abzuhalten, sondern die Mitgliederversammlung mittels brieflicher Abstimmung durchzuführen.

Es steht allen Mitgliedern frei, an der Abstimmung teilzunehmen.

Traktanden und Unterlagen Generalversammlung 2020

  1. Protokoll der GV vom Dienstag, 30. April 2019
  2. Tätigkeitsbericht 2019
  3. Jahresrechnung 2019, Revisionsbericht
  4. Entlastung Präsidium, Vorstand und Kassier
  5. Bestätigung Vorstand, Präsidium


-> Stimmkarte

Vielen Dank für Ihre Teilnahme an der Abstimmung.  

Nein zum Hafenbecken 3

In Basel sollen ein neues Hafenbecken und ein riesiges Containerterminal («Gateway Basel Nord») gebaut werden - mitten in einem der wertvollsten Naturschutzgebiete der Schweiz.

Es gibt viele Argumente gegen das Projekt, aus ökologischer, wirtschaftlicher, sicherheitstechnischer, raumplanerischer und logistischer Sicht. Ein breit abgestütztes Komitee sagt deshalb NEIN:

  • Nein zur Zerstörung eines einzigartigen Naturschutzgebietes von nationaler Bedeutung.
  • Nein zu einem Mega-Containerterminal am falschen Ort.
  • Nein zu einem überteuerten neuen Hafenbecken, dessen Bedarf nicht belegt werden kann.
  • Nein zu massiv mehr Lastwagenverkehr, Lärm und Gefahrgütern in der Stadt.
  • Nein zu einem fragwürdigen Hafenbecken, das Schiffsführer vehement ablehnen.

Deshalb: NEIN zum Hafenbecken 3. Vielen Dank für Ihre weitere Unterstützung.

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Bis zum 27. März konnten über 4000 Unterschriften für das Referendum gegen den geplanten Bau des Hafenbeckens 3 gesammelt werden. 2000 wären nötig gewesen. Wir bedanken uns herzlich bei allen, die unterschrieben haben.

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 www.hafenbecken3nein.ch

-> weitere Infos

Naturidyll: ehemaliges DB-Rangierareal

WWF Region Basel: Einsprache Überbauung «Schwinbach Süd» in Arlesheim

In Arlesheim soll eine grössere Überbauung beim Areal «Schwinbach Süd», unweit des Goetheanums realisiert werden. In der Gemeinde hat sich gegen das Projekt eine grosse Gegnerschaft gebildet. Kürzlich wurde dazu eine Petition mit 5000 Unterschrift eingereicht.

Der WWF Region Basel hat in der Einsprache beantragt, das Baugesuch aufgrund schwerer Planungsunterlassungen nicht zu genehmigen. Sowohl bei der Zonenplanrevision wie bei der Quartierplanung wurde kein Naturinventar gemäss NLG BL Artikel 11 erhoben und damit gegen das Gesetz verstossen.

Die Parzellen liegen mitten in einem wertvollen Grüngürtel, der sich vom artenreichen Parkareal des Goetheanums bis zum kantonalen Naturschutzgebiet Ermitage-Chilchholz erstreckt. Diese Parzellen haben durch ihre Vernetzungsfunktion von Lebensräumen eine wichtige Bedeutung für die Biodiversität in der ganzen Gemeinde. Das Schwinbach-Areal ist zoologisch und botanisch von allergrösster Wertigkeit mit etlichen Rote Listen-Arten. Diese Zusam­men­hänge werden im Planungsbericht nicht dargelegt.

Herausragend ist – gemäss einem Naturinventar, das von der lokalen Gegnerschaft in Auftrag gegeben wurde – die Vielzahl an Vogelarten. Auf dem Areal konnten 46 Vogelarten gehört oder gesehen werden; mindestens 16 Arten brüten auf dem Gelände.

-> Einsprache (PDF)

Sanft, aber unbeugsam

WWF-Magazin Region Basel: November-Nummer

Waldreservate: beschämende Bilanz
Deponieplanung und Recyclingstrategie
Wann kommt der Lachs?
Massiver Eingriff im Margarethenpark
Nein zum Ausbau Langmattstrasse
Sommer am Rheinbord
Sanft, aber unbeugsam - Nachruf aus Martin Vosseler

> Magazin (PDF)

> Mediadaten (PDF)

Verpasster Naturschutz im Basler Wald

Der WWF Region Basel lehnt den Entwurf des Waldentwicklungsplans (WEP) Basel-Stadt 2019 ab, der bis zum 13. November in den Vernehmlassung ist.

Gemäss dem aktuell geltenden, vom Regierungsrat beschlossenen und behördenverbindlichen Waldentwicklungsplan von 2003 hätten zehn Prozent der baselstädtischen Waldfläche als Waldreservate ausgeschieden werden müssen. Passiert ist bis heute nichts. Die Nichterfüllung der WEP-Vorgaben über eine derart lange Frist stellt ein mar­kan­tes Versagen dar. Das Versäumnis wird vom Amt für Wald eingestanden. Doch Lehren werden daraus keine gezogen. Im Entwurf des Waldentwicklungsplans 2019 werden nicht endlich die Waldreservate ausgeschieden. Im Gegenteil: Es werden erneut unverbindliche Absichtserklärungen in eine ferne Zukunft gemacht.

Der WWF Region Basel lehnt deshalb den Entwurf des neuen Waldentwicklungsplanes für Basel-Stadt ab und verlangt, dass vorgängig die Waldreservate bestimmt und mit dem Waldentwicklungsplan 2019 verbindlich festgelegt werden.

> Infos

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