Ermitage, Arlesheim

Ermitage

Das Naturschutzgebiet gleich oberhalb des Dorfkerns von Arlesheim liegt in einem ruhigen Tal und eignet sich gut für einen kurzen oder einen ganztägigen Ausflug. Empfehlenswert ist auch ein Abendspaziergang; bestimmte Tierarten, wie Hirschkäfer, Feuersalamander und Fledermäuse, sieht man nämlich nur dann.

Das durch ein Längstal und zahlreiche Seitentälchen stark zergliederte Gebiet weist auf kleinem Raum sehr unterschiedliche, gut ausgebildete Lebensräume auf. Sehr ausgeprägt ist der Gegensatz zwischen nassen und feuchten Lebensräumen im Tal und an Nordhängen sowie trockenen und sehr trockenen an Südhängen und auf Felskuppen. Im Sommer hält man sich gerne an schattige, kühle Stellen rund um die Weiher und beobachtet Libellen und Wasservögel oder geniesst die Aussicht von einem schattigen Waldrand aus.

Sehr zu empfehlen ist auch der Besuch des denkmalgeschützten Felsengartens mit seinen verschlungen angelegten Wegen hinauf zum Schloss Birseck sowie der Weiher im Steinbruch von Arlesheim. Im Sommer gelingen dort immer wieder faszinierende Beobachtungen; man kann mehrere Amphibien- und Libellenarten, regelmässig die Ringelnatter, weitere Tiere und viele Arten von Wasserpflanzen sehen.

Der im Jahr 1785 eröffnete Landschaftsgarten bildet den Kern des Gebiets. In den letzten Jahren wurde im lange vernachlässigten Garten damit begonnen, die ursprünglichen Gartenbilder wieder herzustellen, zum Beispiel wurden alte Sichtachsen freigelegt.

Anreise: Tram Nr. 10 bis Arlesheim Dorf. Von dort ist man zu Fuss in zehn Minuten im Gebiet.
Literaturhinweis: Reihe "Natur im Baselbiet", Heft 8, "Ermitage und Umgebung, Arlesheim"

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