Zeglinger Bergmatten

Von Zeglingen führt der Weg vorbei an der sehenswerten Gipsgrube. Das grosse Areal hat dem naturkundlich Interessierten viel zu bieten. Im Herbst entdeckt man in den Tümpeln zum Beispiel die auffällig grossen Kaulquappen der hier zahlreichen Geburtshelferkröte.

Weiter geht es einen steilen Waldhang hinauf zu den Bergmatten. Nach Verlassen des Waldes gelangt man in abwechslungsreiches von Gehölzen und Einzelbäumen bestocktes Kulturland. Solches ist in den Voralpen gebietsweise häufig, im Baselbiet aber selten vorhanden. Weiter oben führt der Weg über eine von etlichen Heuschobern bestandene Hochebene. Der Baselbieter Kettenjura weist nur wenige Hochebenen von bedeutender Ausdehnung auf. Vom landschaftlichen Reiz her gehört diese von Wald umrahmte Gegend zum Schönsten in unserer Region, botanisch sind die Bergmatten aber (noch) nicht von besonderem Wert.

Anreise: Zug bis Station "Gelterkinden", Postauto 104 bis Station "Zeglingen, Oberdorf"
Dauer: 2 Stunden
Länge: 6.6 km
Auf-/Abstiege: 302 m/302 m
Variante: Von den Bergmatten aus zum Dorf Wisen und weiter hinauf zum herrlichen Aussichtspunkt Wisenberg und von dort hinab nach Läufelfingen oder in die andere Richtung zur Schafmatt und von dort hinab nach Oltingen, zweifellos einem der schönsten Oberbaselbieter Dörfer.
Literatur: Roland Lüthi: Natur im Baselbiet, Exkursionsführer durch Naturschutzgebiete des Kantons Basel-Landschaft, Heft 10 „Der Kanton im Überblick: Teil B Oberbaselbiet“


Weitere Informationen:

Kunstkarte zum Ausdrucken, Zeichnung: Isabelle Piscart

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